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cooperation Kooperation von EVU’s im sich öffnenden Strommarkt

Müssen wir nun tatsächlich kooperieren? – Keine leichte Frage für Regionalfürsten

Ausgangslage und Zielsetzung: Im Zuge der europäischen Liberalisierung des Elekrizitätsmarktes standen 5 regional benachbarte EVU's (Elektrizitätsversorgungsunternehmen) unterschiedlicher Grösse und Leistungspalette vor der Frage, wie sie mittels Kooperation ihre Wettbewerbsstellung gegenüber den grossen Anbietern verbessern und insbesondere die Kostenstrukturen verschlanken konnten. – Konkret sollte festgelegt werden, in welchen Bereichen eine Kooperation notwendig und sinnvoll sei und wie eng ein Zusammenschluss erfolgen sollte (von der Kooperation in Teilbereichen bis zur Fusion).

Vorgehen: In einem ersten Schritt wurden die Leistungsportfolios sowie Kundenstruktur nach einheitlichem Raster erstellt und verglichen, sowohl untereinander, als auch mit europäischen Benchmarks. In einem zweiten Schritt erfolgte eine Grobquantifizierung der Synergie- und Einsparungspotenziale. Als dritter Schritt wurden diese Potenziale im Hinblick auf Realisierungschancen und Zeitbedarf beurteilt und eine Handlungsempfehlung erarbeitet, als Entscheidungsgrundlage für die einzelnen Gesellschaften.

Nutzen: Unmittelbares Resultat war eine Kooperation in Teilbereichen, beispielsweise Übernahme des Billings für alle Gesellschaften, sowie stärkere Zusammenarbeit in Unterhalt und Service. Eine weitergehende Integration oder gar Fusion wurde aus politischen Gründen vorerst aber abgelehnt. Gleichwohl hat das Projekt in der Folge zu einer ganzen Reihe von Auslagerungen und Firmengründungen geführt und zur notwendigen politischen Diskussion beigetragen.



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